Mittwoch, 24. Januar 2007
Dienstag, 23. Januar 2007
Ferien Tag 4
Wir fuhren quer durch Swaziland. Die Landschaft erinnerte sehr an das Jura und die Strassen und Brücken waren sehr modern. Swaziland muss eine sehr gute Gegend für Wanderurlaub sein. Wir haben im Mililane Game Reserve in den traditionellen Swazi Beehives übernachtet. Im Mililane Game Reserve haben wir vor allem sehr viele Warzenschweine und Impalas gesehen.
Montag, 22. Januar 2007
Ferien Tag 3
Wir sind durch das Orpen Gate in den Krüger gefahren, unsere heutige Übernachtung findet im Berg-en-Dal Restcamp statt, welches sich ganz im süeden befindet. Wir hatten also gut 6 Stunden Fahrt vor uns. Wir haben heute sehr viele Giraffen, Zebras, Büffel, Elefanten und ein Nilpferd gesehen. Leider ging es mir (Lynn) immer schlechter. Ich muss irgendwas falsches gegessen haben und mit der Hitze hat sich
das gar nicht gut vertragen. Wir mussten deshalb einige Male anhalten, damit ich die Tiere füttern konnte. Unsere Pirschfahrt war deshalb nicht ganz so toll. Ich war sehr froh, als wir endlich im Restcamp angekommen sind. Matt ist am Abend im Restaurant essen gegangen und ich habe versucht mich mit Cola und Reis zu kurieren.
Sonntag, 21. Januar 2007
Ferien Tag 2
Den Park haben wir kurz nach 18h00 verlassen. Knapp 4 Kilometer vom Krüger Gate entfernt lief und plötzlich ein Elefanten auf der Seite der Hauptstrasse entgegen. Wir haben sofort im Krüger angerufen und den entlaufenen Elefanten gemeldet. Diese meinten sie senden einen Ranger vorbei um zu schauen. Wir sind deshalb nochmals schnell zum Krüger zurückgefahren und haben gleich beim Eingang noch eine Giraffe mit ihrem Jungen gesehen. Der KNP Angestellte meinte jedoch, es hätte momentan keinen Zaun um den Krüger vor diesem Gate und deshalb hätte es oft Tiere auf der Hautstrasse, sie seien jedoch daran einen Zaun mit Gate zu bauen. Wir sind uns jedoch nicht ganz sicher, ob diese Geschichte wahr ist.
Samstag, 20. Januar 2007
Ferien Tag 1
Vom Flughafen sind wir direkt Richtung Mmpumalanga gefahren. Die Landschaft wurde von Stunde zur Stunde grüner. Gut fünf Stunden später sind wir dann am Tor des Krueger National Parkes gestanden. Obwohl schon nach 3 Uhr war, haben wir beschlossen, anstelle im Hotel rumzusitzen eine erste Pirschfahrt zu machen. Da die Gräser sehr hoch waren, haben wir die ersten 10 Minuten absolut gar nichts gesehen. Wir waren schon sehr enttäuscht. Doch dann stand plötzlich eine Herde Impala am Strassenrand. Wir haben geknipst und uns riesig gefreut. Später haben wir herausgefunden, dass alle paar Minuten Impala am Strassenrand stehen! Weiter ging es zu einem Wasserloch, wo wir Kudus sahen. Zurück auf der Hauptstrasse begegneten wir einem Elefanten und uns
wurde gesagt, dass es in der Gegend auch Löwen hat, diese haben wir leider nicht gesehen. Dafür ein Nilpferd, war genüsslich im Sumpf abtauchte. Kurz vor der Ausfahrt sind wir einer Familie Gepunkteten Hyänen begegnet. Die waren der absolute Hammer. Mutter, Vater und 6 Jungtiere, welche von der Mutter gesäugt wurden. Unsere erste Pirschfahrt im Krüger war war der absolute Hit! Wir fanden keine Worte für diese Begegnungen mit den Tieren. Wir haben den Park verlassen und sind zu unserer ersten Unterkunft gefahren.
Mittwoch, 10. Januar 2007
Winelands
Südafrika ist nicht nur eine Destination für Safaris sondern auch für Gourmets! So liessen wir es uns an einem Wochenende gut gehen und tranken uns zusammen mit einigen Studenten & Mitarbeiter von Egoli Tours durch die Weinberge von Südafrika. Als erstes Besuchten wir das Anura Weingut, nach einer Kellerführung genossen wir eine Käseprobe gefolgt von einer Weindegustation. Weiter ging es zum Charmonix Weingut, wo wir auch unser Mittagessen einnahmen und eine weitere Käse-, Wein- und Sporituosen Degustation genossen. Halb Torkelnd ging die Reise weiter zum Tokara Weingut, wo wir neben Wein auch Olivenöl Degustieren konnten. Bevor es wieder nach Hause ging, sch
Sonntag, 10. Dezember 2006
Neues Heim, neues Glück
Seit gut drei Wochen wohnen wir nun endlich in Kapstadt und geniessen seit dem die wahnsinnige Aussicht über Kapstadt und dem Meer. Wir wohnen in einer 3 Zimmerwohnung in einem Mehrfamilienhaus in Vredehoek. Es hat ziemlich lange gedauert und viel Geld und Nerven gekostet, bis wir endlich einen „anständigen“ Haushalt zusammen hatten. Seit letztem Wochenende sind wir nun endlich im Besitz eines Kühlschrankes. Als wir einzogen, hatten wir ausser einem Bett nichts, eine Woche später haben wir uns einen Herd gekauft, der aber bis heute nicht richtig funktioniert, wir müssen mal einen Elektriker kommen lassen um diesen richtig anzuschliessen.
Unsere Nachbarn sind alle freundlich – zumindest die, die wir schon kennen gelernt haben. Es ist auf jedenfall viel mehr los als in Kapstadt als in Durbanville. Ach ja, und die Wohnung ist gross genug um Gäste zu beherbergen. Zumindest vor 2010!
Unsere neue Adresse ist: 13 Ray Mansions, St James Street, Vredehoek, Cape Town 8001, South Africa. Die Natelnummern bleiben dieselben. Bitte denkt daran, dass wir eine Stunde voraus sind! Wir freuen uns weiterhin auf Telefonanrufe und Nachrichten von Euch.
Matthias hat seinen Job bei Tours Unlimited an den Nagel gehängt und arbeitet seit dem 1. Dezember auch bei Egoli Tours. Was ganz OK ist, wir sehen uns trotz dem kleinen Büro kaum. Geniessen die gemeinsame Mittagspausen und den Arbeitsweg. Es ist sehr praktisch, weil wir nun zur Arbeit laufen können. Es ist nur knapp 20 Minuten zu Fuss den Berg hinunter und am Abend wieder hoch.
Matt war Ende Oktober als Tourguide auf der Gardenroute unterwegs. Er hatte eine kleine Gruppe von Schweizern begleitet und alles auf französisch übersetzt. So war er leider an seinem Geburtstag nicht da. Wir haben diesen jedoch einen Tag verspätet mit meinen Eltern nachgefeiert. Inzwischen sind meine Eltern abgereist. Es hat ihnen sehr gut gefallen und sie sind bereits in der Planung ihrer nächsten Afrika Reise. Falls auch ihr uns besuchen kommen wollt oder einfach nach Afrika reist, helfen wir euch gerne bei der Planung!
Bei mir war diesen Monat nicht viel los. Ich war stehts mit Wohnungsbesichtigungen, Hotel Site Inspections und Suppliers beschäftigt. Mein Glück hat mich in SA nicht im Stich gelassen; an einer Hotelbesichtigung habe ich zwei Übernachtungen mit Frühstück in Knysna gewonnen! Es war so frustrierend, weil ich bei 99% der Gewinnspiele nicht mitmachen durfte (SA Residents only). Ich war sehr froh, als ich gesehen habe, dass es bei Tourismus „get togethers“ des Öfteren ein Gewinnspiel gibt, so kann ich dort meine „Sucht“ stillen.
Das einzige touristische was ich unternommen habe, war eine Townshiptour. Das war ziemlich interessant und sehr eindrücklich. Ich war sehr skeptisch eine solche Tour zu unternehmen, weil ich den Gedanken die Armen wie im Zoo zu begaffen nicht richtig fand. Matt hat mich aber überredet und so bin ich mit einer Arbeitskollegin zusammen ein Township besuchen gegangen.
Die Townshiptour begann im District Six Museum wo unser schwarzafrikanischer Guide von der heutigen und vergangenen Situation der Apartheid, Politik und des District Six (ein Quartier in Kapstadt) gesprochen hat. Es war sehr erschreckend die Bilder und Geschichten aus der damaligen Zeit zu hören und zu sehen. Das District Six Museum zeigt auf wie die Townships entstanden sind.
Nach dem Museum fuhren wir weiter nach Langa, dem ältesten und grössten Township in Kapstadt. Langa ist ein sehr beliebtes vorzeige Township, da hier in den letzten Jahren und Monaten sehr viel gemacht wurde. So wurde vor einigen Jahren das GUGA S’THEBE Arts and Cultural Center eröffnet. Es soll denn Bewohnern dazu dienen Geschichten und Fähigkeiten an andere weiterzugeben.
So wurde eine Töpferei errichtet, in der meist Junge, (die auf die falsche Bahn geraten sind), die Möglichkeit bekommen die Kunst des Töpferns zu erlernen (und so wieder auf den Richtigen Weg zu gelangen). Das Center beinhaltet weitere Kunst- und Tanzräume, eine kleine Bühne für Auftritte sowie eine Küche in der regelmässig Mahlzeiten für die Bevölkerung gekocht werden. Als wir da waren, war gerade ein Treffen für die 60+ veranstaltet worden. Es wurde gemeinsam Gegessen und Gesungen. Auch in diesem Center befindet sich das Children for Tomorrow Projekt, welches kostenlose psychologische Unterstützung an Kindern und Jungendliche anbietet. (http://www.children-for-tomorrow.de).
Das Center wird regelmässig von Touristen besucht, welche die Möglichkeit haben im kleinen Shop die Gegenstände (Geschirr, Schmuck, Kunst aus Abfall) welche im Center gemacht werden zu kaufen und somit das Township zu unterstützen.
Wir setzten unsere Tour fort und fuhren durch die Strassen des Townships. Es war erstaunlich zu sehen, dass es selbst in einem Township sehr reiche Leute, welche in Bachsteinhäusern, die Mittelschicht welche in Holzhäusern und die Armen, die in den Blechhütten wohnten, gibt. Wir hielten bei den Blechhütten an und unser Guide forderte uns auf die Strasse zu Fuss entlang zu laufen um so einige Impressionen zu sammeln. Schon als der Bus hielt kamen von allen Seiten die Kinder gerannt und wollten mit uns zusammen die Strasse entlang laufen. So lief ich mit fünf Kindern an jeder Hand und noch ein paar weitere an jedem Bein hängend die Strasse hoch. Es war sehr schön zu sehen, dass die Kinder nur schon sehr Freude hatten, dass sie uns Anfassen durften. Ich habe dann angefangen mit den Kindern zu spielen und jedes einmal in die Luft hoch gehoben. Innert Sekunden bildeten die Kinder eine Schlange die so lang war, dass ich noch in zwei Stunden da gestanden wäre. Unsere Tour ging jedoch weiter. Wir fuhren durch die Mittelschicht, hier rannten die Kinder dem Bus nach und bettelten. Das fand ich sehr speziell, da keines der Kinder aus dem ärmeren Viertel bettelte.
Den letzten Stopp machten wir bei einem Heiler. Er praktizierte in einem dunklen Raum ohne Elektrizität. An einer Wäscheleine, die durch den ganzen Raum gespannt war, hingen tote Tiere, Häute und Felle. Es roch auch dementsprechend. Der Heiler posierte stolz in seinem traditionellen Gewand für unsere Fotos. Unsere kleine Gruppe war sehr froh, als wir den Raum wieder verlassen konnten.
Das Township Langa wird in den nächsten Jahren vom Worldcup 2010 profitieren, da es auf dem Weg vom Flughafen nach Kapstadt liegt und unweit davon ein Stadium gebaut werden soll. Langa soll das Vorzeige Township werden, und deshalb wird hier viel für die Verbesserung des Lebensqualität der Bewohner gemacht. Fact ist jedoch, dass Langa bereits eines der Wohlhabenden Townships ist, alle Bewohner haben Kleider, auch wenn kaputte. Es gibt noch sehr viele ärmere Townships, wo die Kinder nackt umher rennen, und fast kein Geld und Ressourcen für Essen vorhanden sind. Diese Townships werden seltener von Touristen besucht, da sich diese ausserhalb von Kapstadt befinden, und die Reisebüros lieber eine Townshiptour anbieten in dem viel gemacht wurde.
Momentan geniessen wir die warmen Temperaturen und können es uns noch gar nicht vorstellen in gut zwei Wochen Weihnachten zu feiern. Wir freuen uns jedoch auf die Freitage. Geplant haben wir noch nichts Konkretes. Ich denke wir werden Weihnachten am Strand unter der Palme verbringen. Eine kleine Reise können wir wahrscheinlich, da alle Hotels seit Monaten ausgebucht sind wohl kaum unternehmen. Wir werden sehen und es Euch irgendwann berichten.
Wir wünschen Euch eine schöne Adventszeit, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.