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Montag, 22. Januar 2007

Ferien Tag 3

Schon vor dem Frühstück haben wir beschlossen, auf der Hotelanlage einen Pirschgang zu machen, da uns gesagt wurde, dass es Giraffen und Böcke hätte. Schon nach kurzer Zeit haben wir aufgegeben und sind Frühstücken gegangen. Uns wurde dann gesagt, dass man die Tiere sehr selten sehe, ausser man gehe mit einem Angestellten auf einen 3 Stündigen Pirschgang, welchen wir aber dankend abgelehnt haben – denn heute stand ein ganzer Tag Krüger National Park auf dem Programm.

Wir sind durch das Orpen Gate in den Krüger gefahren, unsere heutige Übernachtung findet im Berg-en-Dal Restcamp statt, welches sich ganz im süeden befindet. Wir hatten also gut 6 Stunden Fahrt vor uns. Wir haben heute sehr viele Giraffen, Zebras, Büffel, Elefanten und ein Nilpferd gesehen. Leider ging es mir (Lynn) immer schlechter. Ich muss irgendwas falsches gegessen haben und mit der Hitze hat sich das gar nicht gut vertragen. Wir mussten deshalb einige Male anhalten, damit ich die Tiere füttern konnte. Unsere Pirschfahrt war deshalb nicht ganz so toll. Ich war sehr froh, als wir endlich im Restcamp angekommen sind. Matt ist am Abend im Restaurant essen gegangen und ich habe versucht mich mit Cola und Reis zu kurieren.



Sonntag, 21. Januar 2007

Ferien Tag 2

Nach einer Siteinspection im Hotel nahmen wir heute die Panoramaroute in Angriff. Wir haben alle namhaften Sehenswürdigkeiten besucht. Am besten hat uns der Berlyn Wasserfall gefallen. Von God’s Window und dem Blyder River Canyon waren wir ziemlich enttäuscht. Für jemanden der 2 Jahre in den Bergen gewohnt hat, ist diese Berglandschaft nicht sehr beeindruckend. Wir haben deshalb beschlossen, die Panoramaroute im Eiltempo zu besichtigen um am späten Nachmittag nochmals in den Krüger Nationalpark zu gehen. Kurz nach drei Uhr waren wir wieder auf einer Pirschfahrt im Krüger unterwegs. Gleich bei der Gateeinfahrt haben wir Büffel, Impala, Zebras und Wilderbeast gesehen. Wir haben beschlossen einen Loop zu fahren und unsere Fahrzeit genaustens berechnet, dass wir um 18h30, wann die Gates schliessen, wieder draussen sind. Auf den ersten 5 Kilometer begegneten uns weitere Impalas, Wilderbeasts und Zebras. Aus der Entfernung konnten wir einen Elefanten beim baden beobachten. Kaum fünf Minuten später stand bereits der nächste Elefant auf der Strasse. Wir haben ihn einige Minuten beobachtet und sind als er in den Büschen verschwunden ist, weiter Richtung Wasserloch gefahren. 2 Kilometer vor dem Wasserloch sind wir dem nächsten Elefanten begegnet. Diese Begegnung war jedoch weniger freundlich. Der Elefant war besoffen (er hat Marula Früchte gegessen) und ist direkt auf unser Auto zugelaufen. Obwohl wir sehr schnell Rückwärts gefahren sind (40km/h), kam der Elefant immer Näher. Sein Rüssel hat er wie Wild um sich hin und her gewedelt und merkwürdige Geräusche gemacht. Wir haben deshalb beschlossen, das Auto schnell zugewendet und die Flucht zu ergreifen. Der Elefant ist uns noch einige Meter gefolgt, bis wir ihn abhängen konnten. So mussten wir wieder denselben Weg zurück. Vor lauter Angst, bin ich über die Schotterstrassen gerast um endlich wieder in Sicherheit zu sein. Auf dem Rückweg sind wir wieder den Zebras, Büffel, Impalas und Wilderbeasts begegnet.

Den Park haben wir kurz nach 18h00 verlassen. Knapp 4 Kilometer vom Krüger Gate entfernt lief und plötzlich ein Elefanten auf der Seite der Hauptstrasse entgegen. Wir haben sofort im Krüger angerufen und den entlaufenen Elefanten gemeldet. Diese meinten sie senden einen Ranger vorbei um zu schauen. Wir sind deshalb nochmals schnell zum Krüger zurückgefahren und haben gleich beim Eingang noch eine Giraffe mit ihrem Jungen gesehen. Der KNP Angestellte meinte jedoch, es hätte momentan keinen Zaun um den Krüger vor diesem Gate und deshalb hätte es oft Tiere auf der Hautstrasse, sie seien jedoch daran einen Zaun mit Gate zu bauen. Wir sind uns jedoch nicht ganz sicher, ob diese Geschichte wahr ist.

Kurz vor 8 sind wir in unserer heutigen Unterkunft, der Kubu Safari Ranch angekommen.

Samstag, 20. Januar 2007

Ferien Tag 1

Um 5h30 wurden wir vom Taxi abgeholt, welches uns an den Flughafen gebracht hat. Mit der Billigairline Kulula sind wir um 7h00 von Kapstadt nach Johannesburg geflogen. Mal abgesehen von der winzigen Legspace und der üblen Landung war alles wunderbar. In Johannesburg haben wir unser Avis Mietauto entgegengenommen. Einen weinroten Toyota Tazz – endlich mal wieder Servolenkung und Klimaanlage! Luxus pur…

Vom Flughafen sind wir direkt Richtung Mmpumalanga gefahren. Die Landschaft wurde von Stunde zur Stunde grüner. Gut fünf Stunden später sind wir dann am Tor des Krueger National Parkes gestanden. Obwohl schon nach 3 Uhr war, haben wir beschlossen, anstelle im Hotel rumzusitzen eine erste Pirschfahrt zu machen. Da die Gräser sehr hoch waren, haben wir die ersten 10 Minuten absolut gar nichts gesehen. Wir waren schon sehr enttäuscht. Doch dann stand plötzlich eine Herde Impala am Strassenrand. Wir haben geknipst und uns riesig gefreut. Später haben wir herausgefunden, dass alle paar Minuten Impala am Strassenrand stehen! Weiter ging es zu einem Wasserloch, wo wir Kudus sahen. Zurück auf der Hauptstrasse begegneten wir einem Elefanten und uns wurde gesagt, dass es in der Gegend auch Löwen hat, diese haben wir leider nicht gesehen. Dafür ein Nilpferd, war genüsslich im Sumpf abtauchte. Kurz vor der Ausfahrt sind wir einer Familie Gepunkteten Hyänen begegnet. Die waren der absolute Hammer. Mutter, Vater und 6 Jungtiere, welche von der Mutter gesäugt wurden. Unsere erste Pirschfahrt im Krüger war war der absolute Hit! Wir fanden keine Worte für diese Begegnungen mit den Tieren. Wir haben den Park verlassen und sind zu unserer ersten Unterkunft gefahren.