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Sonntag, 1. Juli 2007
Sonntag, 17. Juni 2007
Ferien KNP 8. - 17. Juni 2007
Unsere Ferien begannen an der Zughaltestelle in Kapstadt. Mit dem Shosholoza Meyl Zug (ehemaliger Trans-Karoo) sind wir von Kapstadt nach Johannesburg gefahren. 27-Stunden später sind wir endlich in Johannesburg angekommen. Die Fahrt war nicht sehr erholsam, und von dem schönen Panorama, was wir uns auf der Fahrt erhofft haben, bekamen wir nicht sehr viel mit, da es relativ früh eingedunkelt hat.
Mit unserem Mietfahrzeug sind wir von Johannesburg, mit einem kleinen Umweg über Pretoria nach Nelspruit in Richtung Krüger National Park gefahren. Auf unserer Reise haben wir die Möglichkeit, in einigen 5-Sterne Game Lodges zu logieren und am Schluss noch auf eigene Faust den Krüger Nationalpark zu erkunden. Wir sind total aufgeregt und freuen uns mit unserer neuen Kamera The Big Five vor die Linse zu kriegen…
Unsere erste Nacht verbrachten wir im Protea Hotel in Nelspruit knapp eine Autostunde vom Krüger entfernt. Der Krüger Nationalpark ist ein vollkommen staatlich verwaltetes Naturschutzgebiet, welches halb so gross wie die Schweiz ist und die berühmten Big 5 – Löwe, Nashorn, Elefant, Leopard & Büffel - beherbergt.
Trotz der kurzen Nacht, sind wir frühmorgens losgefahren um möglichst viel Zeit im KNP zu verbringen, denn bereits um die Mittagszeit müssen wir in unserer nächsten Beherbergung eintreffen, der Jock’s Safari Lodge. Die Lodge befindet sich innerhalb einer privaten Konzession im KNP. In der Lodge waren ausser uns noch 2 Gäste – Schweizer!! Jeder Bungalow hat seine eigene Aussichtsplattform, ein leider nicht beheizbares Schwimmbecken und eine Aussendusche. Die Temperaturen liessen es jedoch nicht zu den Pool zu benutzten und auch die morgendliche Aussendusche war nicht besonders angenehm. Während unseres Aufenthaltes genossen wir 2 Pirschfahren. Leider war unser Ranger nicht besonders kommunikativ und auch mit den Tieren hatten wir nicht besonders Glück.
Unser nächstes Ziel war das Schimpanzen Santuary ausserhalb Nelspruit. Den ganzen Tag haben wir mit Pirschfahren im Mietauto im KNP verbracht so dass wir schliesslich gegen Abend in der Umhloti Lodge ankamen. Die Schimpansen waren bei unserer Ankunft bereits schlafen gegangen und so mussten wir unsere Begegnung auf den nächsten Tag verschieben. Die heutige Unterkunft war wunderschön gelegen und unser Zimmer – die Präsidenten Suite – gigantisch! Am nächsten morgen, wurden uns dann die Schimpanzen gezeigt und ihrer Geschichte erzählt. Die meisten Schimpanzen wurden aus Angola gerettet. Zwei Schimpanzen gehörten einem Nachtklub, welche die Affen als Attraktion vor dem Klub in einem Käfig gefangen hielt, ein anderer kam aus einem Restaurant und eine Vielzahl aus privaten Haushalten, welche die Affen in unzumutbaren Lebensbedingungen hielten. Ein Schimp war nicht einmal fähig einen Baum zu klettern, weil er in seiner Gefangenschaft nie Muskeln entwickeln konnten. Schimpanzen werden in Angola als Prestige in Gefangenschaft gehalten, für Tierkämpfe gebraucht oder gegessen und sind deshalb vom Aussterben bedroht. Das Projekt in Südafrika versucht den Schimpanzen zu erhalten und langfristig wieder in die Wildnis auszusetzen.
Von Nelspruit aus ging es wieder quer durch den Krüger Park ins Sabi Sabi Wildreservat. Hier verbrachten wir 2 Nächte in der Lion Sands River Lodge. Die Lodge ist nicht umzäumt und so musste man immer darauf gefasst sein, dass irgendein Bock oder Büffel sich in den umliegenden Büschen aufhielt. Gleich auf unserer ersten Pirschfahrt hatten wir ein riesen Glück und haben eine beinahe schlafende Leopardin gesehen. Sie lag knapp 3 Meter von dem Geländefahrtzeug entfernt. Ein wunderschönes Tier. Es schien sie auch nicht zu stören, dass wir gleich neben ihr Parkten, doch plötzlich als hinter ihr ein Krokodil ins Wasser ging, sprang sie für einige Sekunden auf um die Lage abzuchecken. Es ging so schnell, dass sie im selben Atemzug auch gleich bei uns im Fahrzeug hätte sein können. Zum Glück entschied, sie sich aber wieder sich hinzulegen um weiter zu schlafen.
Auf den nächsten 3 Pirschfahrten haben wir sie leider nicht mehr gesehen, dafür dutzende Nashörner, Giraffen, Böcke, Nilpferde, Krokodile, Zebras…
Die Tage gingen viel zu schnell vorbei und unseren Luxusaufenthalt in den 5-Sterne Unterkünften auch! Die nächsten 3 Nächte verbrachten wir in den Restcamps im Krüger Nationalpark, dies sind einfache Self-Catering Unterkünfte im 3-Sterne Bereich. Wir freuten uns total darauf, endlich auch wieder alleine auf die Pirschfahrten zu gehen. Wir finden es beide viel interessanter und aufregender die Tiere auf eigene Faust im Busch zu entdecken. Leider mussen wir jedoch feststellen, dass unser Auto zu klein war um über das doch noch recht hohe Gras zu sehen. Das nächste mal werden wir bestimmt einen Landrover oder Jeep mieten, um so ein wenig mehr zu sehen. Trotz dem kleinen Auto waren die 3 Tage im Busch fantastisch.
Einige Highlight waren etwa 50 Elefanten, welche wir bei der Flussüberquerung beobachten konnten. Oder eine Herde von circa 400 Zebras, welche sich nicht an das Wasserloch traute, weil dahinter ein Rudel Löwen wartete. Sehr speziell war auch ein Impala (Bock), welches von einem Leoparden auf einen Baum hinauf gehängt wurde.
Sonntag, 28. Januar 2007
Samstag, 27. Januar 2007
Ferien Tag 8
Umhlanga Rocks stand auf dem Programm. Von Umhlanga haben wir eigentlich nur gutes gehört. Es soll der Ferienort für Südafrikaner sein. Uns hat es jedoch ganz und gar nicht gefallen. Wir haben deshalb im Casino, wo wir auch gewohnt haben unser Glück versucht. Matthias hatte ein besseres Händchen und hat so alles was ich verloren habe, wieder zurück gewonnen.
Freitag, 26. Januar 2007
Ferien Tag 7
Donnerstag, 25. Januar 2007
Ferien Tag 6
Nach dem Drive fuhren wir weiter zum Phinda Private Game Reserve. Dieses ist der Höhepunkt unserer Reise. Das Phinda Private Game Reserve kostet im Normalfall ZAR 4000.00 pro Person pro Nacht, wir hatten das Glück für ZAR 400.00 da zu übernachten. Das Reserve war sehr exklusiv und die Pirschfahrten top. Bei der Ankunft
vergewisserte sich der Koch direkt mir mit, was ich momentan essen kann und was nicht. Nach einem kleinen Mittagesen für mich und einem Dreigänger für Matt ruhten wir uns in unserem Chalet aus. Das Badezimmer war echt toll. Während man auf der Toilette sass oder in der Dusche war, konnte man Tiere beobachten, überall waren Fenster. Es hatte auch noch eine zweite Toilette für mehr Privacy.
Um 16h00 gab es schon wieder essen – Kaffee und Kuchen, so dass wir gestärkt auf die abend Pirschfahrt gehen konnten. Zusammen mit einem anderen Tour Operator Pärchen und einer 90!!!-jährigen Lady und ihrer Tochter erkundigten wir den Busch. Die Pirschfahrt war sehr informativ, wir hatten sowohl einen Ranger und einen Tracker die uns Auskunft über die Tiere gaben. Wir sahen neben einer riesigen Herde von Elefanten, Giraffen, allerlei Bocks auch Löwen mit ihren Jungen. Als es dann dunkel wurden, fuhren wir langsam zurück zur Unterkunft. Auf dem Weg begegneten wir nochmals den Löwen. Es war Wahnsinn, das ganze Rudel, bis auf einen waren direkt vor dem Fahrzeug und ein Männchen hintendran, welcher dann später mit dem Rudel aufgeschlossen hatte.
Wir konnten die Löwen aus nächster Nähe beobachten. Zurück in der Lodge gab es Abendessen.
Mittwoch, 24. Januar 2007
Dienstag, 23. Januar 2007
Ferien Tag 4
Wir fuhren quer durch Swaziland. Die Landschaft erinnerte sehr an das Jura und die Strassen und Brücken waren sehr modern. Swaziland muss eine sehr gute Gegend für Wanderurlaub sein. Wir haben im Mililane Game Reserve in den traditionellen Swazi Beehives übernachtet. Im Mililane Game Reserve haben wir vor allem sehr viele Warzenschweine und Impalas gesehen.
Montag, 22. Januar 2007
Ferien Tag 3
Wir sind durch das Orpen Gate in den Krüger gefahren, unsere heutige Übernachtung findet im Berg-en-Dal Restcamp statt, welches sich ganz im süeden befindet. Wir hatten also gut 6 Stunden Fahrt vor uns. Wir haben heute sehr viele Giraffen, Zebras, Büffel, Elefanten und ein Nilpferd gesehen. Leider ging es mir (Lynn) immer schlechter. Ich muss irgendwas falsches gegessen haben und mit der Hitze hat sich
das gar nicht gut vertragen. Wir mussten deshalb einige Male anhalten, damit ich die Tiere füttern konnte. Unsere Pirschfahrt war deshalb nicht ganz so toll. Ich war sehr froh, als wir endlich im Restcamp angekommen sind. Matt ist am Abend im Restaurant essen gegangen und ich habe versucht mich mit Cola und Reis zu kurieren.
Sonntag, 21. Januar 2007
Ferien Tag 2
Den Park haben wir kurz nach 18h00 verlassen. Knapp 4 Kilometer vom Krüger Gate entfernt lief und plötzlich ein Elefanten auf der Seite der Hauptstrasse entgegen. Wir haben sofort im Krüger angerufen und den entlaufenen Elefanten gemeldet. Diese meinten sie senden einen Ranger vorbei um zu schauen. Wir sind deshalb nochmals schnell zum Krüger zurückgefahren und haben gleich beim Eingang noch eine Giraffe mit ihrem Jungen gesehen. Der KNP Angestellte meinte jedoch, es hätte momentan keinen Zaun um den Krüger vor diesem Gate und deshalb hätte es oft Tiere auf der Hautstrasse, sie seien jedoch daran einen Zaun mit Gate zu bauen. Wir sind uns jedoch nicht ganz sicher, ob diese Geschichte wahr ist.
